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Cover Story

Being published and gracing the cover is an honor! Thank you Martin & Miriam.


Geschmeide ohne Grenzen


Mit ihrem Schmuck hat die Designerin Sophie Andersen am Alsergrund eine Heimat gefunden. von Martin Jelicic


Angefangen hat die Laufbahn von Sophie Andersen als Schmuckdesignerin auf einem Weihnachtsmarkt, wo Sie Schmuck verkaufte und damit sehr erfolgreich war. "Ein Schmuckstück ist ein etwas anderes Weihnachtsgeschenk. Es ist viel persönlicher als ein Buch", sagt die Designerin.



Vergangenes Jahr ließ sich die passionierte Designerin am Alsergrund nieder. Nach einem Geschäft am Getreidemarkt entdeckte die Wienerin hier ihr neues Zuhause. Im Geschäft in der Pramergasse 22 fand Andersen wieder ihre ursprüngliche Leidenschaft für das Kreieren von Schmuckdesign. "Bevor ich hier war, betrachtete ich mich eher als Verkäuferin und nicht als Designerin", so Andersen. Im 9. Bezirk findet Sie alles um sich kreativ zu entfalten.


Tradition und Innovation

Was Schmuck anbelangt, gibt es für Andersen keine Grenzen. Sie verbindet mit ihren Handketten, Ringen und Broschen historische Epochen mit gegenwärtigen Trends. "Meine Lieblingsperioden sind die 80er- und 90er-Jahre. Damals hatten die Menschen Spaß", stellt Andersen fest. Spaß bedeutet in diem Sinne extravagante Ketten und große Broschen in knalligen Farben.


Der gegenwärtige Trend liegt jedoch ganz im Zeichen der Schlichtheit und Eleganz. Andersen kombiniert den Spaß der Vergangenheit mit dem heuten Zeitgeist und stellt so den Schmuck für zukünftige Trends her, etwa eine Panzerkette mit einem Perlenanhänger. "Ich liebe den Bruch der Traditionen", erläutert Andersen.


Heimat und Handketten

Andersens Laden in der Pramergasse im Servitenviertel ist ein Ruhepol für alles Schmuckbegeisterten. "In meinem Laden sollen sich alle wohlfühlen. Man muss nicht immer viel Geld ausgeben. Manchmal reicht auch ein einziges Stück", teilt sie mit.


Die Handkette ist Andersens Paradeschmuckstück. Sie trägt ihr

Lieblingsaccessoire immer und überall. In Österreich sei das Schmuckstück noch nicht angekommen, dennoch erkennt Andersen ihre Werke an den Menschen in der Stadt wieder. "Das ist noch immer ein ungewöhnliches Gefühl, aber ich mag es sehr", so Andersen. An ihre Vergangenheit denkt Andersen gerne zurück.


"Am Anfang fertigte ich Schmuckstücke aus Plastik. Dazu musste ich einen 3D-Drucker aufsuchen", erinnert sich die Designerin. Aber schon damals brachte sie nichts von ihrem Weg als Schmuckdesignerin ab. "Heute bin ich stolz auf das, was ich erreicht habe."


Einen Ratschlag gibt Andersen mit: "Wenn es Dir gefällt, muss es niemandem sonst gefallen." Für die Designerin stehen der Kreativität alle Türen offen. Du kannst nur ein Stück tragen oder wenn Du willst, kannst Du auch tausend Ketten tragen," sagt Andersen ermutigend.



Alsergrund - Aus der Liebe zur Region

Bezirkszeitung - www.MeinBezirk.at

Ausgabe 44 | 02./03. Nov.2023




November 2023

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